“How to” Hubraum

Auch wenn Hubraum bedeutet, dass man viele “alte Bekannte” wiedertrifft, freuen sich alle über neue Gesichter! Um den Einstieg zu erleichtern, hier ein paar Infos:

Warum zu Hubraum kommen?

Ihr fahrt gerne Motorrad? Ihr lernt gerne neue Landstriche Deutschlands kennen? Ihr mögt die Atmosphäre eines Lagerplatzes?

Das alles sind gute Gründe zu Hubraum zu kommen! Außerdem gibt es nette Leute, tolle Touren, gute Stimmung, viele Motorräder, Leute zum Fachsimpeln, etc. etc.

Gibt es Gründe nicht zu Hubraum zu kommen? Hubraum 2019 wird mein fünftes Hubraum und ich kenne nicht einen einzigen Grund! (Okay, das Gewitter in Nöggenschwiel hat mir Angst gemacht, ich gebs ja zu …)

wie läuft hubraum ab?

Die reinen Fakten über das Programm von Hubraum könnt ihr hier nachlesen.

Grundsätzlich gilt zudem: Tagsüber wird Motorrad gefahren und abends trifft man sich am Lagerfeuer, quatscht, singt und hat einfach eine gute Zeit.

Und sonst:

Ihr reist am Mittwochabend an (oder, falls das nicht möglich, am Donnerstagvormittag) und meldet euch bei der Registrierung an. Dort erhaltet ihr ein Startpaket, darin findet ihr typischerweise ein Namensschild in beliebiger Form (oft in Verbindung mit dem Hinweis, in welcher Ori-Gruppe ihr am Freitag fahrt), ein oder mehrere Give-Aways (das Hubraum-Logo als Aufnäher ist immer dabei), ein paar Infos (Programmheft, Notfall-Rufnummern, etc.) und falls ihr das bestellt habt, das T-Shirt des Jahres.

Dann baut ihr je nach Uhrzeit das Zelt auf oder geht essen (das Essen wird vom Hubraum-Team organisiert, es gibt jeweils mindestens ein vegetarisches Essen, oft auch ein Essen mit Fleisch) oder lernt andere Teilnehmende kennen oder trefft alte Bekannte wieder. Damit geht der restliche Mittwoch rum, an der Bar könnt ihr außerdem für wenig Geld Getränke, auch alkoholische, kaufen, um den Anfang von Hubraum zu begießen. Am besten bringt ihr dafür einen Becher in 0,2 bis 0,3 Liter Größe mit, da die Getränke meist aus Flaschen ausgeschenkt werden. Abgerechnet wird über Getränkekarten, die ihr für 10€, 15€ oder 20€ (meine Erfahrungswerte) im Voraus kaufen könnt und die dann abgestrichen werden.
Irgendwann am Abend gibt es eine kurze Begrüßung durch das Orga Team, das euch auch auf die Welcome Touren am nächsten Vormittag hinweisen wird.

Am Donnerstag gibt es Frühstück am Lagerplatz, dann wird zu den Welcome Touren gestartet. Je nach Zeitplan gibt es Mittagessen am Platz und man startet gemeinsam zum Gottesdienst, oder die Welcome Touren fahren direkt zum Gottesdienst und dort gibt es eine Versorgungsstation.
Dann folgt der Fronleichnams-Gottesdienst, bei dem es oft eine Helm-Segnung gibt, manchmal aber auch eine Motorrad-Fahrer/-innen-Segnung, und manchmal auch beides.
Abschließend startet die gemeinsame Prozession: Im Verband fährt man eine kleinere Runde zurück zum Zeltplatz, dort klingt der Gottesdienst aus.
Abendessen gibt es wiederum für alle auf dem Lagerplatz. Die Bar und das Lagerfeuer laden ein, einen gemütlichen Abend zu verbringen.

Freitag ist der Große Ori-Tag: In euren Gruppen startet ihr je nach Fahr-Tempo auf die große Orientierungsfahrt. Bei der Fahrt, die ihr mit Hilfe eines Roadbooks absolviert, lernt ihr die Umgebung kennen und tretet in einen Wettstreit mit den anderen Gruppen: An den Stationen, die ihr hoffentlich alle findet, gilt es kleine Aufgaben zu lösen – diese sind jedes Jahr komplett unterschiedlich. Auf Zeit oder möglichst genau, eine Vorbereitung ist eigentlich nicht möglich oder nötig – Hauptsache ihr habt Spaß und arbeitet als Team zusammen.
Eine der Stationen ist eine Mittagsstation, an der ihr mit Essen versorgt werdet. Gegen späten Nachmittag, frühen Abend seid ihr wieder zurück auf dem Platz und reicht eure Gruppenergebnisse ein, sofern es auch Aufgaben entlang der Strecke ohne Stationen gab. Ansonsten gibt es die Punkte von den Stationen, die über den Sieg entscheiden.
Abendessen gibt es wiederum am Lagerplatz. Da die Gruppen bei der Ori bunt gemischt wurden, könnt ihr jetzt mit den Leuten, die ihr vielleicht neu getroffen habt, am Lagerfeuer diskutieren und natürlich: die Bar stürmen.

Samstag geht es etwas “lockerer” zu: Wer will kann sich nach dem Frühstück einer der Gruppen anschließen, die auf Tour gehen, Sehenswürdigkeiten begucken oder sonst sich zusammengetan haben. Das Hubraum-Team macht einige Angebote für ein buntes Programm, aber wenn ihr eigene Pläne habt, ist Samstag der beste Tag dafür. Mittagessen gibt es am Platz, wenn Gruppen allerdings auf längeren Touren sind, kehren sie häufig mittags in ein Restaurant ihrer Wahl ein.
Der Abend ist der feierliche Hubraum-Abschluss: es gibt ein tolles Essen als Überraschung für die Teilnehmenden und die Verleihung des Ori-Preises erfolgt. Was es zu gewinnen gibt? Lob und Anerkennung, eine Urkunde und eine Überraschung für die besten Teams. Zudem erfolgt die Bekanntgabe, wohin es Hubraum im nächsten Jahr verschlagen wird – Freiwillige vor!
Außerdem gilt: Das Siegerteam will gefeiert werden, das alte und neue Hubraum-Team wollen gefeiert werden, Hubraum selbst sollte gefeiert werden – und hoffentlich können wir auch feiern, dass keinem was passiert ist! Also ran an die Bar – aber nur so viel, dass ihr ….

… am Sonntag noch nach Hause kommt. Frühstücken, Zelt abbauen, aufräumen, aufsatteln oder aufladen, sich von alten und neuen Freunden verabschieden und voller Vorfreude auf das nächste Jahr nach Hause fahren.

So einfach, aber so wunderbar ist Hubraum!

was muss ich mitbringen?

Ich möchte hier keine Packliste zur Verfügung stellen, weil jeder andere Dinge benötigt oder als wichtig erachtet, aber ein paar Anhaltspunkte möchte ich euch doch geben:

  • Zelt, Isomatte, Schlafsack – also alles was man so zum Zelten braucht
  • Motorrad, Motorradbekleidung, Motorradzubehör – 4 Tage Motorrad fahren halt …
  • Kleidung für die Zeit, wo ihr nicht auf dem Motorrad sitzt
  • Hygieneartikel: wir stellen die Waschräume, Toiletten inkl. Papier :-D, Duschen – ihr müsst den Rest mitbringen
  • Essgeschirr und Besteck – wir (lassen) kochen, aber ihr müsst Teller und Co haben; jeder spült und trocknet seine eigenen Sachen, bringt Trockentücher mit und am besten einen Beutel, damit ihr alles an der gemeinsamen Essensstation aufhängen könnt
  • Geld zum Tanken, falls ihr mögt für die Kollekte im Gottesdienst, für die Bar, für Eisdielenbesuche …

Noch Fragen? Meldet euch über info(at)hubraum2019.de oder per Kontaktformular, in der Hubraum Facebook Gruppe, oder springt ins kalte Wasser und meldet euch an – im internen Forum stehen dann alle mit Rat und Tat für die weitern Fragen zur Verfügung.